Söldner des Schattens

Die Söldner des Schattens sind eine im Jahr 2005 in World of Warcraft gegründete Gilde. Über die Jahre haben wir verschiedene MMOs getestet, u.a. waren wir als Gilde in The Secret World, Star Wars: The Old Republic, Age of Conan und Warhammer Online unterwegs. Aktuell spielen wir World of Warcraft auf dem Realm Azsharauf Seiten der Horde.

Rück- und Nachvorneblick

Bevor ein halbes Jahr seit dem letzten Newspost vorbei ist, kommt der Rückblick auf die letzten fünf Monate Söldnergeschichte, gespickt mit offensichtlichen News.

Um SWTOR ist es ruhig geworden. Irgend wann kam noch ein Contentupdate mit einer neuen Operation, die eigentlich gar nicht schlecht war. Aber nachdem einige Spieler abgesprungen waren, konnten wir sie nicht mehr besuchen und mussten es bei ein paar wenigen Bosskills belassen - das ist so lange her, ich erinnere mich schon kaum mehr dran. Die Motivation sich neue Spieler zu suchen war dann auch nicht so riesig, zumal die sinkenden Bevölkerungszahlen auf der Flotte sehr deutlich machten: Wir sollten dieses sinkende Schiff verlassen, solange noch Rettungsboote da sind.

Ein Rettungsboot kam mit The Secret World. Mit einer kleineren Delegation erkundeten wir das Horror-MMO, das hätte toll sein können, wenn Funcom es nicht stellenweise gnadenlos vermurkst hätte. Ein paar von uns sind - zumindest bis vor ein paar Tagen - auch noch dort aktiv gewesen, ich selber bin nicht über den ersten Monat hinaus gekommen, obwohl ich TSW eigentlich klasse fand. Den Sermon darüber erspare ich euch aber an dieser Stelle, wer's wissen will schaut unter http://nesg.es/5d

Dann waren ja auch noch ein paar Wochen Sommer aber pünktlich zum gefühlten Herbstanfang erschien der neue Stern am MMO-Himmel: Guild Wars 2. Dort sind wir nach nur wenigen Tagen bereits ziemlich stark vertreten und es kommen stetig neue Söldner hinzu. GW2 scheint tatsächlich das Potential zu haben längerfristig Spass zu machen. Sieht man von den leider immer noch üblichen Geburtsschmerzen eines MMOs einmal ab - die Infrastruktur des Herstellers ist so gnadenlos überlastet, dass Arenanet jetzt den Verkauf der Downloadversion gestoppt hat - macht GW2 alles richtig. stimmungsvoll und einsteigerfreundlich geben sich die ersten Stunden in Tyria und man hat gute Konzepte anderer Spiele integriert - die "Events", die ich erstmals in Warhammer Online gesehen habe, sind sicher das prominenteste Beispiel: Wenn in der Nachbarschaft der Bär steppt gibt es eine Benachrichtung und man muss nur noch hinlaufen und helfen ihn wieder einzufangen. Dazu muss man sich keiner Gruppe anschliessen, sondern einfach nur da und aktiv sein. Landschaftlich ist die Welt von GW2 eine wahre Augenweide, ich habe gestern fast vier Stunden damit verbracht mir einfach nur Hoelbrad, die Hauptstadt der Norn, anzusehen. Es gibt fünf weitere große Städte und laut Spielinfo habe ich bisher 3% der Welt erkundet. Neben den tyrianischen Vorzügen bietet GW2 auch noch einen realweltlichen: Es gibt keine Abogebühren, sondern nur die einmalige Investition von ca. 50 EUR. Da fällt es sicher dem ein oder anderen etwas leichter einfach mal reinzuschauen. Ich bin überzeugt, dass grade WoW-Veteranen ihren Spass haben werden. Allerdings gibt es keine Pandas - Sad News!

[ kommentieren ]

[Video] Söldner des Schattens vs. Karragas Palast 2

In Operation Nummer 6 haben wir endliche G4-B3 seziert und Karraga die Spinnenbeine gebrochen!



[ kommentieren ]

6. Operation: Karraga down!

Der Abend fing so harmlos in der Ewigen Kammer an. Mit Legedric und Kthxbye hatten wir zwei noch nicht wirklich hardmode-tauglich ausgestattete Chars dabei, der Hardmode war sowieso bis auf Soa gecleart, also leerten wir die Kammer im normalen Modus. Bei Soa mussten wir uns zwar von Kthxbye verabschieden und statt dessen Marduc rein holen, er buggte ausserdem wiedermal elendiglich rum (Soa, nicht Marduc), aber schlussendlich waren wir doch viel zu früh fertig mit der Operiererei. Was also tun?

"Im Palast steht noch G4-B3.." Ja! Der steht da seit Wochen und fällt einfach nicht um! Aber was soll's, der Abend war jung und ein wenig Übung schadet bekanntlich nie. Wie immer wipeten wir uns durch den Trash (der direkt aus der Hölle kommt) und standen schliesslich vor unserem derzeitigen Hassboss: Verrichtungsohnoide G4-B3! Ausgestattet mit einer ausgeklügelten Drei-Puzzler-Taktik und wild entschlossen es wenigstens mal zu versuchen, rückten wir dem Blechkasper auf den Leib und... BÄM! Wir liegen im Dreck. Eine Taktikänderung musste her, denn während wir oben bereits das Hütchenspiel in einem Tempo, bei dem es Pronto Salvatore schwindelig geworden wäre, gelöst hatten, wurde unten noch der Boss geschoben und ausserdem wurde wohl heftigst an der Schwierigkeitsschraube des Bosses gedreht: Die Stacks bauen sich wesentlich langsamer auf, man muss die Türme gar nicht mehr berserkernd durch die Gegend treten. Also nochmal mit zwei Klickern ran und es dauerte nicht lang bis sich das gewünschte Ergebnis einstellte: BÄM! Marduc liegt im Dreck. Ok, nochmal: BÄM! Marduc liegt schon wieder im Dreck. WTF? Die Annäherungsdroiden hauen aber auch rein. Den Knoten zum platzen brachte schliessliche die Wiederentdeckung der Gelassenheit. Entschleunigung bis zur Schockstarre - einfach mal zwischendurch ne Pause machen, Knoppers essen, gerne auch ein Nutellabrot und dabei gemütlich vollheilen lassen. Als der Adrenalinspiegel schon beinahe lebensbedrohlichen Tiefstand erreicht hatte war's dann auch endlich so weit: BÄM! G4-B3 hat ausgebrutzelt!

Und jetzt? Immer noch keine 23 Uhr, immer noch soviel Abend und so wenig Alternativen: Weiter zu Karraga, der im Sega Paralleluniversum Dr. Robotnik heisst. Von dem hat man ja auch die übelsten Geschichten gehört. Wovon komischerweise nie jemand was erzählt sind die Schergen die den Weg zu ihm bewachen. Hatte ich den Trash vor G4-B3 eben als direkt aus der Hölle bezeichnet? Dann sind die Packs, die einen vor Karraga erwarten in direkter Abstammung der sieben Höllenhunde, der Migardschlange und Gozilla! Ich kann mich nicht erinnern jemals gegen so übertrieben harten Trash gekämpft zu haben. Aber du muss man dann eben durch, und kommt am Ende auch an: Karragas Spinnendroide bittet zum Tanz! Und der hat es in sich: Vorne spuckt er Raketen, hinten furzt er Feuer. Unten wirft er Mausdroiden und oben poppen Forcefields auf. Das ganze noch gewürzt mit liegen bleibenden Lagerfeuern, fertig ist der Endboss. Was im ersten Versuch noch nahezu unschaffbar aussah, wurde aber von mal zu mal durchschaubarer, bis wir im letzten Versuch endlich raus hatten, wann ungefähr die todbringenden Mausdroiden aus der - ach lassen wir infernalische Vergleiche - spawnen. So waren wir in der Lage ihnen ein hübsches Empfangskomitee aus einem bunten Strauss an Flächenschäden (ja, klingt verrückt, aber der Plural von Wasserschaden ist auch Wasserschäden) zu bereiten, so dass ihre Harrakiristurzkampfbomberattacken erst gar nicht mehr zustande kamen. Und wenn man den Punkt im Kampf mal verstanden hat: BÄM! Karraga down! Im vierten Versuch übrigens.



I hate that Hedgehog!

Update: G4-B3 und Karraga waren videowürdig

[ kommentieren ]
Du findest uns in World of Warcraft auf Aegwynn, in Star Wars: The Old Republic auf Jar'Kai Sword, in Warhammer Online auf Bolgasgrad (inaktiv) und in Age of Conan auf Aries (inaktiv)